06.05.2012
Endergebnisse Männer - Frauen - U 23 m - U 23 weibl.
LUDWIGSHAFEN (hba). Drama bei den Landesmeisterschaften der Kegler: aussichtsreich im Rennen liegend musste Mario Beraldo (TSV Schott) im zweiten Lauf verletzt aufgeben; und die Frauen aus Rheinhessen mischten ihre Konkurrenz mächtig auf.
Dabei ging es für Beraldo, der zum 7ten mal ununterbrochen die Landeskrone erringen wollte, gut los, nach 1018! Kegeln führte er das 24er Feld der Männer an. Doch im Finale am Sonntag kam mit dem „Stich im Rücken“ nach der ersten Bahn das Aus. Somit ist auch sein Ziel, wieder zur Deutschen anzutreten, für ein Jahr auf Eis gelegt. Der zweite Vertreter im Finale, der Essenheimer Kevin Pretsch kam mit 958/910 auf den 8. Rang. Im Vorlauf auf der Strecke blieben Stefan Wenig (TSV Schott/ 916 – 13ter), Marcus Dillmann (KSG Mainz/911 – 15.) und Heiko Ehrhardt (Schwabenheim/901 – 18.). Den Titel holte sich der Kuhardter Markus Wingerter (1018/974)
Von den sieben Starterinnen bei den Frauen, mussten gleich drei ihre Ambitionen nach dem Vorlauf begraben: Marion Clemens-Janowski (Alzey 413 – 15.), Kerstin Schott (Essenheim/402 – 21.) und Heike Bauer (Schwabenheim/382 – 23.) Dafür glänzten Regina Kaiser (TSV Schott mit 448, Franca Dormann die Titelverteidigerin (Post Mainz) mit 469 sowie Martina Orth-Helbach (TSV Schott) mit tollen 491 Kegeln rockten die Konkurrenz in der Qualifikation. Im Finale legte Kaiser noch mal 446 Kegel nach und kommt auf Rang 7. Für Franka Dormann wurden weitere 462 Treffer gezählt – sie schaffte den Bronzeplatz. Heftiger Schlagabtausch im letzten Starterpaar zwischen Karin Barz (Kaiserslautern) und Orth-Helbach. Barz konnte sich nach 491 Kegeln sogar auf 506 Kegel steigern, was den Titelgewinn bedeutete. Für die Mainzerin Orth-Helbach blieb dann nach 462 Kegeln die Silbermedaille. Gut aus der Affäre zog sich die Alzeyerin Stefanie Steinmann, die nach 437/442 Kegeln Rang 10 im Konzert der „Großen“ sicherte.
Nach relativ magerem Spiel blieben bei den U 23 Kai Kraft (Post/853) und Stephan Gerhardt (Schott 887) in der Quali auf der Strecke. Allein Tobias Bauer von GH Ockenheim schaffte mit 906 Kegeln den Sprung ins Finale, wo er dann 926 Kegeln traf und sich den 8. Platz sichern konnte. Sieger wurde Michel König (Rodalben) mit 960(934).
Es sah zunächst danach aus, dass Melanie Helbach (TSV Schott) nach 463 Kegeln und Sarah Beitz (Schwabenheim) nach 465 Treffern um die Vergabe des Titels bei der weibl. U 23 ein gewichtiges Wörtchen mitreden können. Doch im Finale wurde leicht geschwächelt, was die Konkurrenz dagegen mit zulegen quittierte. Rang 5 für Beitz (465/435) und Platz 6 für Helbach (463/433). Im Vorlauf hängen blieben Rabea Flakowski (Essenheim/429 – 15.) und Stephanie Drzewinski (Post Mz/417 – 19.)
Die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften haben Martina Orth-Helbach und Franca Dormann in der Tasche.
Landesmeisterschaften Aktive Startliste Vorläufe Startliste Endlauf
14.04.2012
MAINZ/BINGEN/INGELHEIM (hba). Da fehlten am Ende jeweils knapp 150 Kegel um das Glück, von den Frauen der SG Mainz/Schwabenheim und den Männern des Post SV Mainz, perfekt zu machen – doch mit je zwei Spiel-ergebnissen weit weg von den Erwartungen wurde der Aufstieg nicht geschafft.
Für die Postler legte Walter Heinz mit sehr guten 899 Kegel sehr gut los, und, obwohl Mitstreiter Michael Köhler nur 772 Kegel fällte, war man noch gut im Rennen. In der Mittelachse agierten Frank Bächstädt (877) und Yusuf Gül (838) und hielten das Team noch in Schlagdistanz: es führte Rodalben (3555) vor Sembach (3429) und Kuhardt (3435) – so sollte im Finale alles gerichtet werden. Doch hier waren die Konkurrenten wesentlich wacher: Rodalben legte 1646 Kegel nach (Gesamt 5201), Sembach gar 1715 (5154) und Kuhardt 1700 (5135). Für die Postler Hans-Walter Eberhardt (807) und Markus Rupp (843) konnten das Blatt nicht mehr wenden – insgesamt wurden 5036 Kegel umgelegt und der Aufstiegszug war abgefahren.
Im Startduett mit Elisabeth Kugler (379) und Lea Beitz (432) musste die SG Mainz/Schwabenheim 88 Miese quittieren. Das Blatt schien sich im Mitteldrittel zu wenden, als Denise Wannemacher (432) und die bestens aufgelegte Tessina Schaubruch, die 450 Kegel umlegte, SG 46 Kegel zurückholte. Alle Hoffnungen ruhten auf dem Schlussduett, das bisher oft die Kastanien aus dem Feuer holte – doch den stark aufspielenden Monsheimerinnen war mit 387:442 Kegel von Heike Bauer und den mäßigen 405:431 Kegeln von Sarah Beitz war kein Kraut gewachsen. Mit 2485:2608 verpasste man den Aufstieg deutlich.
Ergebnisse: Relegation Frauen - Relegation Männer
10.04.2012
Kegel-Teams mit Chancen auf Aufstieg
MAINZ/BINGEN/INGELHEIM (hba). Zwei Kegelteams aus Rheinhessen können sich am kommenden Wochenende für ihre Anstrengungen in der Spielrunde belohnen: die Frauen der SG Mainz/Schwabenheim klopfen an die Tür der Rheinland-Pfalz Liga I und das Männerensemble des Post SV Mainz ist aussichtsreich im Rennen um einen Platz in der Rheinland-Pfalz Liga II.
Nach zweijähriger Abstinenz können nun die Männer des Post SV Mainz wieder den Sprung ins Kegleroberhaus schaffen. Im Relegationsspiel treffen die Postler auf die Meister der einzelnen Bezirke aus Rheinland-Pfalz. Am Sonntag stehen sich dann in Ludwigshafen-Oggersheim die Teams von Komet Rodalben (Bezirk Südwestpfalz) KF Sembach (Westpfalz), Post Mainz (Rheinhessen) und dem KSV Kuhardt (Vorderpfalz) gegenüber. Die ersten drei schaffen den Sprung in die Rheinland-Pfalz Liga II. Das sind schon schwere Kaliber die die Postler vor der Brust haben, doch wenn der Stamm an Bord ist und die eigenen Bestleistungen abgerufen werden, klappt der Aufstieg.
Nachdem die Frauen des SKC Monsheim die Zweite des TSV Schott besiegt und aus der ersten Liga gekegelt haben, sind sie gezwungen ihren Platz in Liga I zu verteidigen. Sie müssen sich in der Relegation mit dem Vizemeister der Liga II, den Amazonen der SG Mainz/Schwabenheim auseinandersetzen. Die SG ist nicht chancenlos – wenn die Form der letzten Rundenspiele gehalten wurde und der Nachwuchs seine Nerven im Griff hat – ist eine Überraschung gegen die weit erfahreneren SKC Frauen möglich.
Die Kegler aus Rheinhessen drücken die Daumen und wünschen „Gut Holz“! Die Spiele beginnen jeweils 10:30 Uhr in Ludwigshafen-Oggersheim.
01.04.2012
Schott-Keglerinnen müssen absteigen
MAINZ/BINGEN/INGELHEIM (hba). Das Nachsitzen hat nur für einen rheinhessischen Vertreter einen glücklichen Ausgang: das Ensemble von Alemannia Laubenheim holte sich den Titel – die Frauen des TSV Schott Mainz II dagegen sind nun nicht mehr erstklassig.
Die punktgleichen Teams des SKC Monsheim und die Zweite des TSV Schott standen sich auf neutraler Anlage im pfälzischen Mehlingen gegenüber, um den Absteiger aus der Landesliga I zu ermitteln. Die Landeshauptstädterinnen begannen mit Miriam Große (457) recht vielversprechend, und konnten die Partie offen gestalten. Doch im Mitteldrittel war nur Melanie Helbach (402) in der Lage, einigermaßen mitzuhalten – die Monsheimer zogen davon. Im Endspurt war nur Nicole Schreiner (428) auf Augenhöhe mit den Gegenspielerinnen – das war insgesamt zu wenig. Die 2416:2512 Niederlage war besiegelt – die Konsequenz ist nun der Abstieg in die Landesliga II. Spielschein
Die Krone für Laubenheim
Nachdem in der Kreisklasse die Teams von Alem. Laubenheim und GH 82 Ockenheim III punktgleich abgeschlossen hatten, musste nun der Titel der gleichzeitig den Aufstieg in die Bezirksklasse bedeutet, zwischen den beiden ausgespielt werden. Bestens dafür geeignet die Anlage des TSV Schott Mainz – die die Alemannen sofort in den Griff bekamen: Paul Stenner (437) und Hans Krebühl (438) legten wie die Feuerwehr los – die Ockenheimer mussten sofort 200 Miese beklagen. Im Mittelpaar konnten die GH Kegler nur einige Zähler gutmachen, da Claudia Nährer (410) ihren Teamkollegen nicht nachstehen wollte. Damit war die Messe schon gelesen – und die Laubenheimer setzten noch eines drauf: Petra Schmitt (422) und Thomas Steinki (439) machten den 2493:2249 Sieg perfekt. Lediglich Christian Fries, in den Farben von GH Ockenheim, kam mit 412 Kegeln über die 400er Marke. Spielschein
27.03.2012
MAINZ/BINGEN/INGELHEIM (hba). Die Spielrunde 2011/2012 ist nun doch noch nicht ganz zu Ende: die Statuten der Kegler sehen vor, dass bei punktgleichen Mannschaften – wenn es um den Titel oder auch Abstieg geht – ein Entscheidungsspiel stattfinden muss. So müssen Teams im Bezirk Rheinhessen nachsitzen.
Die Konstellation des Abstiegs aus der Bundesliga – der SKC Schifferstadt kommt in die Frauen Rheinland-Pfalz Liga I, hat damit Auswirkung auf den Abstieg aus der Liga. Betroffen hiervon sind die punktgleichen Plätze 9 (1. SKC Monsheim) und 10 (TSV Schott Mainz II). Der Absteiger wird nun im Entscheidungsspiel am Sonntag, 01.04. ab 13 Uhr auf der Anlage des SKC Mehlingen ermittelt und die Landeshauptstädter können bei einem Sieg aus dem Fahrstuhl in die zweiten Liga aussteigen. .
Im Bezirk in der Kreisklasse sind die Teams von Alem. Laubenheim und GH 82 Ockenheim III punktgleich. Um den Titel und den Aufstieg in die Bezirksklasse geht es nun am Samstag, 31.03. um 14 Uhr auf der Anlage des TSV Schott Mainz.
Nach zweijähriger Abstinenz können nun die Männer des Post SV Mainz wieder den Sprung ins Kegleroberhaus schaffen. Im Relegationsspiel treffen die Postler auf die Meister der einzelnen Bezirke aus Rheinland-Pfalz. Am Samstag stehen sich dann in Ludwigshafen-Oggersheim die Teams von Komet Rodalben (Bezirk Südwestpfalz(, KF Sembach (Westpfalz), Post Mainz (Rheinhessen) und dem KSV Kuhardt (Vorderpfalz) gegenüber. Die ersten drei schaffen den Sprung in die Rheinland-Pfalz Liga II.
09.09.2011- für Alzey
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/alzey/andere_sportarten/11147540.htm
ALZEY (hba). Aufatmen beim KSC Fortuna Alzey vor Beginn der Runde 2011/2012 im Kegelbezirk Rheinhessen: Vorsitzender Helmut Bauer meldet die neuen/alten Bahnen im Gambrinus im Toppzustand – und fast noch wichtiger – die Personaldecke lässt Hoffnungen aufkommen um Ernsthaft um die Titel gleich in zwei Klassen mitzuspielen.
Eindeutig, dass die Rückkehr in die Volkerstadt dem Traditionsverein einen gewissen Schub gegeben hat, zum einen sind wieder passive Mitglieder in die Aktivität zurückge-kehrt und ein weiterer Glücksfall lässt die Sportwartin Brigitte Bauer-Weisel strahlen: mit dem Eintritt des ehemaligen Scherespielers Peter Mayr ist die erhoffte Verstärkung für die Erste in der Rheinhessenliga endlich an Bord. Der von Bad Kreuznach gewechselte Kegler hat schon einige Erfolge erzielt und hat nach den ersten Trainingseinheiten und einem Einsatz gezeigt, dass er eine echte Verstärkung ist. Umgewöhnen muss er sich dann vom 120 zu 200 Würfen Spiel – was aber augenscheinlich gut gelingt.
Und noch ein „fertiger“ Spieler ist zum KSC gestoßen: Hans Peter Körfer, der schon in der Jugend des, leider nicht mehr existierenden, KSC Grün Weiss Alzey erfolgreich war, zeigte im ersten Spiel im Trikot der Fortuna, dass er nichts verlernt hat. Und so sieht die Sportwartin die Zukunft: „Beide Neuzugänge haben toll eingeschlagen und werden unsere Teams richtig puschen – ich spekuliere und rechne mit den Titeln in der Rheinhessenliga, und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga, sowie die Meisterschaft in der Bezirksklasse - wo wir schon im Vorjahr kurz daran geschnuppert haben“.
Mit den wieder zur Verfügung stehenden Mario Kessler und Annette Bauerschmitt muss selbst die Dritte in der A-Klasse nicht unterschätzt werden: „Wir wollen dort die Großen vom Post Mainz und TSV Schott etwas ärgern“. Und weiter: „Ich habe dann die Qual der Wahl – wen stelle ich auf – einen Trost gibt es aber: am Winzerfestwochenende muss nur die Zweite ran – der Rest ist Spielfrei und kann noch mal richtig feiern, bevor es ernst wird.“
01.09.2011- für Mainz-Bingen-Ingelheim
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/bingen_ingelheim/andere_sportarten/11165885.htm
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/mainz/andere_sportarten/11143901.htm
Rheinhessen (hba). Die Vorbereitungen für die Spielrunde der Sportkegler im Bezirk Rheinhessen sind abgeschlossen und traditionsgemäß fällt der Startschuss für die Jugend zuerst: am kommenden Wochenende rollen die Kugeln um Punkte.
Diesmal ist ein munteres Wechselspiel in den rheinhessischen Keglerteams festzustellen – und einige Mannschaften haben gewaltig „aufgerüstet“ was die Zielsetzung klar erkennen lässt. Den gewaltigsten Schritt macht der Mainzer Sebastian Peter der sein Glück beim Bundesligisten TSG Kaiserslautern versucht.
Den einzigen Bundesligisten stellen die Damen des TSV Schott Mainz in Liga II West. Nach dem Abstieg aus dem Oberhaus wollen sich die Damen neu aufstellen, um mit dem neuen/alten Spielmodus (6x100 Schub) nicht weiter abzurutschen. Abteilungsleiter Erich Duben stapelt da ein bisschen tief: “Unser Ziel ist der Klassenerhalt – auch wenn uns die Konkurrenz als potentiellen Favorit sieht“. Und weiter: „Gleiches gilt auch für unser zweites Damenteam, das in der vergangenen Runde durch viel Glück die Landesliga I halten konnte.“
Bei den Herren des TSV sieht es etwas „rosiger“ aus. Mit drei Neuzugängen wird der Verlust von drei Spielern nahezu kompensiert. Dabei sind Erik Scholz (aus Thüringen), Martin Müller (TSG Schwabenheim) und Bernd Brömme (Post Mainz) als richtige Verstärkung einzuordnen. „Wir werden mit diesem Personal in der Ersten (Landesliga I) wohl nicht mehr zittern müssen und mit der Zweiten (Rheinhessenliga) streben wir den Titel und direkten Wiederaufstieg in die Landesliga II an, dabei schmerzt aber auch der krankheitsbedingte Ausstieg von Roland Ullrich schon gewaltig“ so Duben.
In den Reihen der Damen des Post SV Mainz herrscht Anspannung, denn der mit Glück erreichte Aufstieg ins rheinland-pfälzische Oberhaus stellt das Team vor neue Aufgaben. Das Ableben von Manuela Henning bringt zudem eine Schwächung – die so nicht kompensiert werden kann. Darum gibt Reinhard Dautenheimer die Parole Ligenerhalt aus: „Mehr ist einfach nicht drin“ so der Postchef. „Die Herren werden in der Rheinhessenliga wieder angreifen und den Titel ins Visier nehmen. Der Verlust von Franko Beraldo, der krankheitsbedingt passen muss, ist schon heftig, doch der Zugang von Walter Heinz (vom TSV Schott) wird dies ausgleichen“ so Dautenheimer.
Für die KSG Mainz/GN Essenheim zeichnen Christian Birkheimer und Erwin Flakowski verantwortlich und beide halten sich ziemlich bedeckt: „Die Frauen wollen an das Vorjahr anknüpfen und streben einen Platz im vorderen Tabellendrittel der Landesliga 1 an.“ Bei den Herren wurde das Ziel der letzten Saison mit dem Aufstieg von der Ersten in Liga I und der Zeiten in Liga II erfüllt. Mit nur zwei Abgängen (Albert Birkheimer beendet seine Karriere – Sohn Dietmar wechselt zu Olympia Mörfelden) bleibt der Kader durchschlagkräftig. Für Christian Birkheimer stehen die Ziele fest: „Wir haben das Potential mit der Ersten unter die ersten drei zu kommen – andererseits müssen wir darauf achten, dass uns die Zweite die Landesliga II erhält.“
Mit gleich vier Zugängen, darunter richtige Kracher, kann GH 82 Ockenheim aufwarten. Für Chef Hans-Jürgen Stöhr hat die Erste mit den Landesligaerfahrenen Olaf Scharf (Grünstadt) und dem Schwabenheimer Heiko Ehrhard der Kampf um den Titel und die Meisterschaft in LL II klare Priorität. Und „Auch die Zweite in der Rheinhessenliga kann mit Daniel Michel (von Fortuna Alzey) und Klaus Bechtluft (vom TSV Schott) um die Meisterschaft mitspielen“ so der Boss der Ockenheimer und weiter: „Leider kehrt uns Harald Diehl (Ausstieg) den Rücken und Arpad Szilagyi möchte mal pausieren.“
Für die Damen der SG Weisenau/ Schwabenheim in der Landesliga II ist das Ziel klar das Sportchef Frank Weitzel ausgibt: Klassenerhalt – mehr wäre eine Überraschung – obwohl man mit dem Zugang von Tessina Schaubruch vom ESV Mainz (deren Wechsel gewaltige Irritationen in den betroffenen Vereinen auslöste) eine Verstärkung erhalten hat. In den Favoritenkreis in der Rheinhessenliga ist der 1. KSC Fortuna Alzey gerückt; mit einem Zugang aus dem Lager der Scherekegler sind sich die Alzeyer sicher: „Peter Mayr von der KV Bad Kreuznach ist die erhoffte Verstärkung für unsere Ambitionen, den Titel und Aufstieg zu schaffen“ so die Sportchefin des Alzeyer Traditionsvereins Brigitte Bauer-Weisel. Und weiter: „Auch wenn die Umgewöhnung nicht von Heute auf Morgen zu schaffen ist – er ist auf dem besten Weg Stammspieler der Ersten zu werden“!
Während für den ESV Mainz und WH Essenheim der Erhalt der Rheinhessenliga Priorität hat, strebt der SV Hechtsheim, laut Sportchef Eberhard Jäger, einen Podestplatz an.
17.07.2011
Bilder: http://hewabauer.bei.dein-fotoalbum.de/
RHEINHESSEN (hba). Zwei neue Gesichter gibt es im Vorstand des Kegelbezirk Rheinhessen: während das Gros wieder berufen wurde, musste für die Funktion Sportwart ein Nachfolger für Christian Birkheimer gefunden werden und auch Bruder Dietmar kandidierte nicht mehr.
Die Zeiten ändern sich – das erfahren die Kegler in Rheinhessen mit aller Macht: war zu früheren Zeit das „Kegeln“ der Freizeitsport schlechthin, so laufen nun andere Spiele und Aktivitäten dem Kegeln den Rang ab. Das wird wiederum überdeutlich an der Situation der Sportkegler im Bezirk Rheinhessen wie Vorsitzender Günter Geibel (Mainz) bei der jährlichen Hauptversammlung feststellt: kontinuierlich verändern sich die Mitgliederzahlen – jedoch nicht positiv sondern negativ. Wiederum muss man 43 Kegler weniger als im Vorjahr beklagen.
Mit dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder Manuela Hennig (Post Mainz), Heinz Kieffer (Ingelheim), Kurt Bechthold (SVW Mainz), Erich Hartmann (TSG Schwabenheim) und Helmut Knobloch (KSG Mainz) wurde die Versammlung in Essenheim eröffnet. Bis auf den Club WH Essenheim sind alle Vereine der Einladung gefolgt. Die den Vereinen schriftlich zugestellten Rechenschaftsberichte der Funktionsträger wurden lebhaft diskutiert.
Der Kassenbericht von Herbert Uhl (Kirchheimbolanden) zeigt eine seriöse und übersichtliche Führung aus, was Kassenprüferin Ingrid Hupperich (TSG Kastel) deutlich bestätigte – und dann die Entlastung des Gesamtvorstandes beantragte. Dem Antrag wurde einstimmig stattgegeben. Bei den Neuwahlen die Erich Duben (TSV Schott) leitete wurde Günter Geibel mit 4 Gegenstimmen als 1. Vorsitzender wiedergewählt. Zum Stellvertreter und Schriftführer war nur Karin Bertram vorgeschlagen, die einstimmig bestätigt wurde. Fast das ganze Gremium wurde für das Amt des Sportwartes vorgeschlagen – und es bedurfte schon eine Menge Überredungskunst, bis sich Axel Pretsch (GN Essenheim) bereit erklärte zu kandidieren. Es erfolgte 1stimmige Berufung in das Amt. Fast einstimmig wurden dann wiedergewählt: Herbert Uhl als Kassierer, zum Seniorensportwart Manfred Höhne (Mainz) und Helmut Bauer (Alzey) der für die Pressearbeit verantwortlich zeigt. Neuer Aktivensprecher wurde Siegfried Streck (GN Essenheim) 1stimmig von den Anwesenden gewählt.
Die in ihren Ausschüssen gewählten Manfred Höhne (Schiedsrichterwart), Birgit Nessler (TSG Schwabenheim) und Bernd Biebesheimer (Ockenheim) als Jugendwarte, wurden von der Hauptversammlung bestätigt.
Der Rechtsausschuss setzt sich zusammen aus Hans-Jürgen Stöhr (Ockenheim), Eberhard Jäger (Hechtsheim), Volker Hassemer (Union Ingelheim) sowie Peter Gerhard (TSV Schott) als Ersatz.
Die Kassenprüfer Ingrid Hupperich, Fritz Thorn (Kirchheimbolanden) und Erich Duben, wurden wiedergewählt.
Bei der guten Kassenlage bleibt der Beitrag konstant – was die Mitglieder sehr begrüßten.
Unter Punkt Verschiedenes wurde die Situation bei den Heimspielen des Post SV Mainz erörtert. Hierzu führten die Clubvertreter aus, dass es zur Anfahrt an die Parkplätze Bruchwegstadion keinerlei Beschränkungen mehr geben wird.
Nochmals ging der Appell an die Mitglieder, bis zum Rundenbeginn die Pässe auf die neue Ausgabe (gelb) umzustellen.
Bei der Siegerehrung konnten die Mannschaftsmeister ihre Geldpreise in Empfang nehmen: SG KSG Mainz/GN Essenheim 1 (Meister Landesliga II), SG KSG Mainz/GN Essenheim 2 (Rheinhessenliga), TSV Schott Mainz III (Bezirksklasse), TV Kirchheimbolanden (Kreisklasse) und GH 58 Ingelheim (A-Klasse)
07.07.2011
RHEINHESSEN (hba). An der im Kegelbezirk Rheinhessen für den 16. Juli in Essenheim angesetzten Mitgliederversammlung wird, neben den obligatorischen Rechenschaftsberichten der Funktionsträger, auch die Vorschau auf die neue Spielrunde großen Raum einnehmen.
Hierzu lassen die neuen Spielpläne schon erkennen, dass wieder Mannschaften – gegenüber dem Vorjahr – vom Spielbetrieb zurückgezogen wurden. Da auch turnusgemäß Neuwahlen anstehen, erwartet Vorsitzender Günter Geibel (Mainz) um 15 Uhr in der Domherrnhalle ein volles Haus.